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Interview mit Franziska Knuppe | Das deutsche Top-Model Franziska Knuppe über Ihre zweite Jury-Teilnahme am Inhorgenta Award.

05.12.2017

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Das deutsche Top-Model Franziska Knuppe über Ihre zweite Jury-Teilnahme am Inhorgenta Award.

Frau Knuppe, Sie gehören 2018 wieder zum Jury-Team des INHORGENTA AWARDS - wie hat Ihnen die Aufgabe beim ersten Mal gefallen?  
Sehr gut, wir waren ein tolles Team und hatten viel Spaß. Es lag an der Mischung der Jury Mitglieder: Von der Professorin über den PR-Experten bis zum Designer und zu mir. Ich arbeite seit 20 Jahren in der Modebranche und habe viel mit Schmuck zu tun. Für mich war es bereichernd, die Meinungen der Experten zu hören. Ich konnte viel zum Thema Verarbeitung und Material lernen. Die Auswahl der eingereichten Objekte war klasse und hat viele Facetten des Schmuckdesigns gezeigt.

Worauf haben Sie als Jurorin geachtet?
Ich selbst habe nach meinem ersten Eindruck und meinem persönlichen Geschmack geurteilt. Bei mir muss Schmuck etwas Besonderes haben. Er darf nicht aussehen, als sei er Massenware. Insgesamt hat die Jury sehr auf Qualität und die Marke in ihrer Gesamtheit geachtet, das macht ja Schmuck so besonders.

Welche Bedeutung hat der INHORGENTA AWARD Ihrer Meinung nach für die Branche? 
Ich finde es fantastisch, dass Leistungen ausgezeichnet werden: ob es jetzt die Gestaltungskraft von jungen, aufstrebenden Designern ist oder die qualitativ hochwertige Arbeit etablierter Unternehmen. Es ist wichtig für die Preisträger, wenn eine Fachjury und auch Kollegen dafür ihre Anerkennung aussprechen.


INHORGENTA AWARD Hauptsponsor CASIO im Interview | Marc Czemper, Senior Sales Manager WATCH Division bei CASIO Europe, über den Grund den Inhorgenta Award zu unterstützen.

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Marc Czemper, Senior Sales Manager WATCH Division bei CASIO Europe, über den Grund den Inhorgenta Award zu unterstützen.

Auch in diesem Jahr wird Casio mit der Marke G-SHOCK als Hauptsponsor bei den INHORGENTA-AWARDS auftreten. Was macht den AWARD für Sie so besonders?

Der Award verleiht der INHORGENTA zweifelsohne eine sehr wertvolle zusätzliche Attraktivität und Strahlkraft; sowohl innerhalb unserer Branche, d.h. im Handel und in der Industrie, aber auch gegenüber den an Uhren und Schmuck interessierten Konsumenten. Die besondere Wirkung auf unsere Branche konnten wir bereits in diesem Jahr bei der gelungenen Premiere sehr deutlich erkennen. Aufgrund dieser guten Erfahrungen haben wir uns schon früh entschieden, die Veranstaltung auch 2018 als Hauptsponsor zu begleiten. 

Was hat Sie bei der Verleihung im letzten Jahr besonders begeistert?

Neben der  gelungenen Organisation und den interessanten Nominierungen hat uns insbesondere sehr die positive Stimmung bei allen Teilnehmern der Veranstaltung begeistert. Wir sind davon überzeugt, dass diese positive Stimmung nachhaltig wirkt und dazu beiträgt, neue Partnerschaften erfolgreich zu entwickeln und bestehende Beziehungen spürbar zu festigen. Hier knüpfen wir an, so dass wir uns schon heute sehr auf den bevorstehenden Abend und die teilnehmenden Gäste freuen.

Was erhoffen Sie sich von dem 2. INHORGENTA-AWARD?

Natürlich erhoffe ich mir zuallererst, dass die teilnehmenden Gäste wie auch im letzten Jahr für ihren Besuch belohnt werden und dass dann von der erfolgreichen Veranstaltung noch intensiver und umfassender in den Medien berichtet wird. 

Sehr gespannt bin ich darauf, welche inspirierenden Akzente die Jury mit ihren Entscheidungen treffen wird und ich freue mich sehr, dass in diesem Jahr auch Einreichungen für die neue Kategorie „Best Smartwatch / Connected Watch“ möglich sind.

„Jeder Mann sollte eine schöne Uhr besitzen“ | AWARD-Moderator Alexander Mazza über seine Hochachtung vor Designkunst- und Schmuckhandwerk

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Herr Mazza, Sie werden den INHORGENTA AWARD 2018 moderieren. Worauf freuen Sie sich am meisten?

Vor allem darauf, Teil eines der Highlights der INHORGENTA MUNICH sein zu dürfen. Es liegt mir viel daran, dass der INHORGENTA AWARD zu einer festen Größe in der Branche wird. Er ist zwar noch jung - aber schon etwas Besonderes.

Was macht die Auszeichnung so wichtig?

Ich halte den INHORGENTA AWARD für eine sehr wichtige und sinnvolle Auszeichnung. Hinter der Herstellung von Schmuck und Uhren steht eine lange Tradition und höchste Handwerkskunst. Jede Kreation steht für Kreativität, Leidenschaft, Mühe und Liebe zum Detail. Aber es braucht auch Mut und Innovationsgeist! Denn gerade was Schmuck angeht, ist es in unserer schnelllebigen Zeit sicher nicht einfach, den sich stetig ändernden Bedürfnissen und Wünschen der Kunden gerecht zu werden. Wer es dabei schafft, herauszustechen, verdient es, meiner Meinung nach, wahrgenommen und ausgezeichnet zu werden.

Was erwarten Sie von der Jury?

Eine sehr große Expertise! Patricia Riekels Urteile werden interessant sein, weil sie auf einen sehr großen Erfahrungsschatz zurückgreifen und viel zu Design und Tragbarkeit sagen kann. Aber auch Uhrenexperte Gisbert Brunner und der mehrfach ausgezeichnete Designer Markus Hilzinger sind Top-Experten mit einem enormen Know How. Sie werden die eingereichten Kunstwerke sicher ganz genau unter die Lupe nehmen und darüber fachkundig diskutieren. Franziska Knuppe profitiert natürlich von ihren Erfahrungen als Top Model und Barbara Becker bringt als Schmuckdesignerin ebenfalls viel Wissen mit.

Was bedeutet Ihnen persönlich Schmuck?

Gold, Silber und Edelsteine faszinieren mich, weil es Schätze unserer Erde sind, die Millionen Jahre brauchen, um zu entstehen. Und sie werden uns alle überleben. Mit diesem Material arbeiten Menschen und erschaffen formvollendete Werke. Schmuckstücke die wir tragen, um unsere Individualität und Persönlichkeit zu unterstreichen oder weil sie eine besondere Geschichte erzählen. Ich persönlich trage nur meinen Ehering und eine Uhr. „Der Ring erzählt die Geschichte von der Liebe zu meiner Frau. Und meiner Meinung nach sollte jeder Mann mindestens eine schöne Uhr besitzen. Schmuck verbindet so viele schöne Dinge miteinander, daher finde ich es toll, dass es den INHORGENTA AWARD gibt.

Sie sind Moderator und Schauspieler – inwieweit unterscheidet sich da Ihr Lampenfieber? Es unterscheidet sich nicht. Ich moderiere zwar mehr, aber trotzdem erzeugt beides bei mir Lampenfieber. Dabei handelt es sich um eine positive Nervosität. Es ist eine Art Vorfreude, die in mir kribbelt. Und sie ist sehr wichtig, denn sie fokussiert mich auf meinen Auftritt oder meine Szene. Ein großer Unterschied liegt in der Vorbereitung. Als Schauspieler habe ich im Gegensatz zur Moderation ein Drehbuch mit Text, an den ich mich halten muss. Wir Moderatoren bekommen zwar manchmal vorab einen Leitfaden, aber letztlich verwenden wir überwiegend unsere eigenen Worte, müssen oft spontan, schlagfertig und stets derjenige sein, der führt. Was ich beim Moderieren übrigens besonders mag, ist der direkte Kontakt zum Publikum und das ungefilterte Feedback.

„Männer suchen Schmuck anders aus als Frauen“ | Jury-Mitglied und Ex-Bunte-Chefin Patricia Riekel über ihre Art zu bewerten

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Jury-Mitglied und Ex-Bunte-Chefin Patricia Riekel über ihre Art zu bewerten

Sie haben als BUNTE-Chefredakteurin viele Jahre über Schicksale, Dramen und Ereignisse aus der Promi-Welt berichtet. Wäre die INHORGENTA eine Berühmtheit, wie würden Sie sie beschreiben? 

Sie wäre eine facettenreiche Persönlichkeit mit weiblichen und männlichen Eigenschaften: verführerisch, elegant, luxuriös aber auch traditionsbewusst. Sie weiß um ihre inneren Werte.

Seit Mitte 2017 arbeiten Sie nicht mehr als BUNTE-Herausgeberin. Wie geht es Ihnen in Freiheit?

Gut! Ich schreibe mehr als je zuvor, arbeite nebenbei als Beraterin und kann endlich einmal einen Gedanken zu Ende denken. Wenn man 20 Jahre lang eine Wochenzeitschrift geleitet hat, denkt man pausenlos über Themen, Ereignisse und Menschen nach. Immer im Hinblick darauf, ob etwas für eine Story taugt. Ich war ein Nachrichtenjunkie. Wenn man so einen Kreislauf verlässt, betrachtet man nur noch staunend und mit Ruhe die schöne Welt da draußen. Ich muss nicht mehr alles filtern, bewerten oder analysieren. Das ist wahnsinnig befreiend.

Was lieben Sie an Schmuck?

Dass er wahrhaftig ist. Ich würde mir nie eine unechte Goldkette umhängen. Gern mal eine bunte Hippiekette, aber ich würde nie etwas vortäuschen, was nicht echt ist.

Welchen Schmuck tragen Sie am liebsten?

Ich liebe lange Ketten und tolle Uhren. Als Chefredakteurin habe ich den feinsten Schmuck der Welt gesehen, große Colliers auf Galas, wunderbare Ohrringe bei Premieren. Ich persönlich mag außergewöhnliche Ketten und trage immer nur maximal zwei Schmuckstücke gleichzeitig.

An welche Stücke haben Sie besondere Erinnerungen?

Vor 20 Jahren war ich in einem Kaufhaus in New York. Da gab es eine außergewöhnlich tolle Schmuckabteilung. Ich entdeckte eine Kette mit einem Herzen aus Gold, das mit einem feinen, grünen Smaragd versehen war. Die war wahnsinnig schön. Als ich wieder in Deutschland war, erwähnte ich sie nur beiläufig vor meinem Mann und vergaß sie wieder. Meinem Mann liegt nicht so viel an Schmuck. Aber er setzte alle Hebel in Bewegung, um sie mir zu besorgen. Weihnachten lag sie unterm Christbaum. Wahnsinn! Die bedeutet mir natürlich ganz viel.

Erst loben, dann kritisieren, nie herunterputzen – in der Redaktion haben Sie bei Kritik immer die Feedbackregeln beachtet. Wie werden Sie als Jurymitglied sein?

Nicht anders. Ob ich einen Text lese oder mir Schmuck anschaue ­ - der erste Eindruck zählt. Ich schaue, ob es ein klassisches Stück ist, ob es mutig entworfen wurde, ob es ungewohnt oder experimentell ist. Was will das Schmuckstück aussagen? Dann schaue ich wie bei einem Text, ob die Fakten stimmen. Beim Schmuck ist es die Verarbeitung. Wie gut ist die Qualität, ist es tragbar? Mit manchen Ketten oder Ringen bleibt man hängen, oder sie reiben am Stoff. Schmuck ist Aussage, Fantasie und Projektion, aber ich muss ihn auch tragen können.

Zum INHORGENTA AWARD 2018: Das Verhältnis Frauen zu Männern ist in der Jury fast ausgewogen. Glauben Sie, dass Frauen anders beurteilen als Männer?

Ja sicher! Männer suchen Schmuck grundsätzlich anders aus als Frauen. Ich bin gespannt wie ein Ring, ein Diamant oder eine Uhr aus den unterschiedlichen Blickwinkeln in der Jury betrachtet wird. Ich frage mich, an wen die anderen Jurymitglieder denken, wenn sie es beurteilen. Betrachten sie nur die Qualität oder auch das Gesamtkonzept? Haben sie eine Person im Kopf, an der sie es sich vorstellen? Das frage ich dann auch mal direkt.

Glauben Sie, dass sich heute weniger Frauen teuren Schmuck leisten als vor zehn oder zwanzig Jahren?

Im Gegenteil, ich glaube es sind mehr als früher. Ich kenne viele Frauen, die viel Geld verdienen und sich etwas Schönes gönnen. Als ich die BUNTE übernommen habe, schenkte ich mir erst einmal vor lauter Freude eine Rolex. Heute ist es normal, dass Frauen nicht erst auf das Weihnachtsgeschenk vom Ehemann warten müssen. Früher war das nicht so. 1948 titelte die BUNTE noch: „Sind Frauen Rabenmütter, wenn sie trotz Kindern arbeiten gehen?“ So denken Frauen heute nicht mehr! Vereinbarkeit ist die Norm und das hat Frauen selbstbewusster gemacht. Ihr Selbstwertgefühl unterstreichen viele, in dem sie sich äußerlich verschönern – mit Schmuck oder Mode oder beidem...

Worauf freuen Sie sich am meisten bei der INHORGENTA?

Auf die Atmosphäre. Menschen haben dieses Urbedürfnis zu zeigen, wer sie sind, was sie haben, was sie von anderen abhebt und zum Leuchten bringt. Ich freue mich auf die ganzen Kostbarkeiten. Ein bisschen Sorge habe ich nur, dass die Begehrlichkeit in mir aufsteigt, wenn ich all die schönen Dinge sehe...

Was bedeutet Ihnen die Tatsache, dass die INHORGENTA in München stattfindet?

Sehr viel – und das nicht nur, weil München meine Heimatstadt ist. Schönheit, Status, Luxus und Behaglichkeit gehörten hier schon immer zusammen. Ich könnte mir Hamburg oder Berlin nicht für so eine Messe vorstellen, auch nicht Düsseldorf, das ist nicht international genug. Kein Standort wäre also besser.


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